Über meine Arbeit - Photographien

Photographieren bedeutet für mich nie nur das Schaffen eines Abbildes! Es geht mir nicht um Reproduktion oder gar Dekoration. Meine Bilder entstehen nicht im Studio, und niemals arrangiere ich etwas. Um zu photographieren, muss ich hinausgehen, muss mich auf fremdem und neuem Terrain bewegen. Die Anwesenheit der Kamera zwingt mich zu bewusstem Sehen, zu Wachsamkeit und Neugierde. Sehen, wirklich sehen, das ist die interessante Sache. Ich photographiere, um zu verstehen. Dieser Prozess und das Ergebnis sind vergleichbar mit der Arbeit eines Erzählers, der ein Bild als Element für die eine oder andere Erzählung wieder verwenden kann.

  • die Arbeiten sind meistens in Serien und themengebunden
  • der Mensch selbst findet keinen Eingang ins Bild, aber die Spuren, die er hinterlässt (z. B. in Wald_Raum_Flur)
  • als außerordentlich spannend werden Themen empfunden, die das dialektische Wechselspiel von  Innen und Außen  reflektieren (Fenster, Türen, Vorgärten,..);
  • als weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist das Phänomen Zeit zu nennen (z.B. photographische Erkundung der neuen Bundesländer in den Jahren nach der Wende)
  • Photographien, die die Ästhetik des Zen aufgreifen, also im Unscheinbaren ihren Reiz finden: Wabi - Sabi